Rauchsheriff
Juli 31, 2010, 17:21:42 *
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Autor Thema: ÖSTERREICH: Das Volksbegehren für generell rauchfreie Lokale kommt!  (Gelesen 447 mal)
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« am: Februar 28, 2010, 14:23:03 »


Du hast noch nichts davon gehört?
Dann aber schnell, sei dabei bei den Siegern!
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Bei 100.000 Zustimmungen geht`s los.
Welche Anregungen hast du, welche werbewirksamen, günstigen Ideen?

Dann braucht es rund 8.500 Leute die beim Gemeindeamt (Magistrat) mit Ausweis die
Einleitung eines Volksbegehrens unterstützen.

Dann wird vom Parlament ein Termin für die 8-tägige Eintragungszeit des Volksbegehren festgelegt,
wobei die rund 8.500 Unterschriften, bzw. mehr, dazu gerechnet werden.

Also:
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« Antworten #1 am: Februar 28, 2010, 14:24:06 »


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« Antworten #2 am: Februar 28, 2010, 15:38:14 »


Deutschland - Infos, als Vorbild?


http://www.gintonyx.de/blog/?p=319


http://twitter.com/volksbegehren


Interview mit Initiator:
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/tv_allgaeu/sts11677,3647.html
Für viele macht es die Gemütlichkeit des Kneipenbesuchs aus: man trinkt ein Bier oder einen Espresso und raucht dazu, ganz gemütlich eine Zigarette. Seit dem 1. Januar 2008 ist es damit weitgehend vorbei, der damalige Ministerpräsident Günter Beckstein führte in Bayern das wohl strengste Rauchverbot Deutschlands ein. Außer in speziellen Raucherclubs durfte fast nirgendwo mehr geraucht werden. Gehalten hat das Gesetz gerade mal eineinhalb Jahre. Sein Nachfolger, Horst Seehofer, korrigierte die Vorschrift, ließ zahlreiche Ausnahmen zu, beispielsweise in Festzelten. Die Aufregung ist groß, von Ungleichbehandlung ist die Rede. Eine Gruppe um die ÖDP und den Passauer Sebastian Frankenberg hat deshalb ein Volksbegehren für echten Nichtraucherschutz eingeleitet, dem sich weit mehr als die nötigen 10 Prozent aus der Bevölkerung angeschlossen haben. Jetzt wird es sehr wahrscheinlich einen Volksentscheid zu dem Thema geben. Wir hatten Sie am Dienstag aufgefordert, uns Fragen an Sebastian Frankenberger einzusenden, denn mein Kollege Sebastian Zausch hat ihn getroffen. Vorher stellt er Ihnen den Mann hinter der Initiative kurz vor.
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« Antworten #3 am: April 10, 2010, 11:27:27 »


Unterstützungserklärungen downloaden und mit der ganzen Familie (ab 18: oder 16?) beim zuständigen Gemeindeamt (irgendeinem Magistrat, Wien) vor dem Beamten unterschreiben, und dann zusenden.

Ein späteres nochmaliges Unterschreiben ist nicht mehr notwendig!

www.nichtraucheninlokalen.at
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« Antworten #4 am: Mai 13, 2010, 14:58:32 »

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Nichtraucher-starten-Volksbegehren-0671231.ece

22. 03. 2010, 22:42
Totales Rauchverbot
Nichtraucher starten Volksbegehren
Mehr Stories Rauchen im Cafe Nichtraucher für Volksbegehren »
Kommt totales Rauchverbot? »

Rauchen und Nichtrauchen
© www.nichtraucheninlokalen.at

Eine Facebook-Gruppe startet jetzt ein Volksbegehren für ein totales Rauchverbot in allen Gaststätten. Unterstützung bekommen die Initiatoren von den Grünen.
 

Der Druck auf Gesundheitsminister Alois Stöger, ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zu erlassen, steigt: Eine private Gruppe von Rauchgegnern sammelt auf der Internet-Adresse www.nichtraucheninlokalen.at rechtlich gültige Unterschriften für ein Volksbegehren, das ein gesetzliches Rauchverbot in Lokalen erwirken soll.

Hinter der Initiative steht der 41-jährige Wiener Unternehmer und Facebook-Aktivist Gerald Költringer, selbst Gelegenheitsraucher, der „die Nase voll hat von faulen Kompromissen“, wie er mit Hinweis auf das derzeit gültige Rauchergesetz sagt. Gereicht hat es dem Multimedia-Profi, nachdem er von einer Reise aus den USA und Kanada zurückgekommen ist. Nun hofft er, via Internet über 100.000 Unterschriften zu sammeln (s. Interview unten).

Die Chancen, dass er die Hürde schafft, stehen gut: Ausgangspunkt für die Volksbegehren-Initiative war eine Facebook-Aktion, mit der Költringer und seine Mitstreiter in nur drei Monaten 100.000 Unterstützer mobilisieren konnten.

Volksbegehren hat volle Unterstützung von Grünen
Rückenwind bekommen die Initiatoren nun von den Grünen. Sie fordern eine Novelle des Tabakgesetzes für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Ein diesbezüglicher Entschließungsantrag wird morgen im Parlament eingebracht. Grünen-Chefin Eva Glawischnig zu ÖSTERREICH: „Was im Großteil Europas schon normal ist, sollte auch bei uns endlich die Regel werden – rauchfreie Lokale. Die Grünen werden deshalb den Druck im Parlament erhöhen und jede Initiative – etwa das geplante Volksbegehren – mit voller Kraft unterstützen.“

Für viele geht ein generelles Rauchverbot zu weit. Manfred Ainedter, Gründer der Plattform „Rauchfrei(heit)!“, kritisiert den Vorstoß der Grünen als „Entmündigung des Bürgers durch den Staat“. Volksbegehren-Initiator Költringer hält entgegen: „Rücksicht hat nichts mit Entmündigung zu tun.“

„Wir brauchen keine Zwangsbeglückung“
Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ), hält nichts von Zwangsbeglückung und verweist auf die vielen Betriebe, die sich jetzt schon freiwillig gegen den Qualm entschieden haben. Bis 30. Juni endet die Übergangsfrist zu Umbauarbeiten für größere Betriebe mit nur einem Gastraum. Wer bis dahin nicht umgebaut hat, muss auf den Rauch verzichten. Laut WKÖ-Umfrage werden ab 1. Juli von den 75.000 Betrieben über 15.000 komplett rauchfrei sein.

Den „schwarzen Schafen“ drohen saftige Strafen, kündigt Minister Alois Stöger in ÖSTERREICH an.

ÖSTERREICH: Derzeit läuft ein Volksbegehren zum Nichtraucherschutz an. Warum sind Sie als Gesundheitsminister nicht aktiver?
Alois Stöger: Ich habe meine Position und Vorgehensweise immer klar gemacht und eine umfassende Evaluierung des Gesetzes nach einem Jahr angekündigt. Diese wird in den kommenden Wochen fertig und dann auch präsentiert. Mit Juli laufen die Übergangsregelungen aus. Ab dann darf nur mehr in abgetrennten Räumen geraucht werden. Im Übrigen: eine Volksabstimmung über das Rauchen findet jeden Tag in den Lokalen statt.
ÖSTERREICH: Was hat sich bisher schon geändert?
Stöger: Geändert hat sich, dass Nichtrauchen in Lokalen die Norm ist. Darüber hinaus lassen sich auch schon jetzt, also vor dem Ende der Übergangsfristen, große Änderungen im Verhalten der Bürgerinnen und Bürger erkennen: viele Lokale sind schon jetzt zu Nichtraucherlokalen geworden und haben damit neue Zielgruppen erschlossen. Das ist gut für die Wirte und gut für unsere Gesundheit.
ÖSTERREICH: Sie selbst sagen, dass Ihre Geduld mit den Wirten am Ende ist. Welche Sanktionen gibt‘s?
Stöger: Wer sich ab Juli nicht an den gesetzlichen Nichtraucherschutz hält und nicht räumlich abtrennt, hat mit teils saftigen Strafen zu rechnen.
ÖSTERREICH: Scheitert in Österreich der absolute Nichtraucherschutz an der Politik oder vielmehr an der Wirtschaft?
Stöger: Das vorliegende Gesetz stellt einen Kompromiss zwischen Wirtschaft und Politik dar. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv. Klar ist: Es müssen sich alle an den ausverhandelten Kompromiss halten und das Gesetz umsetzen. Das Gesetz nicht zu respektieren, wird es sicher nicht spielen.
(wol)
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« Antworten #5 am: Mai 30, 2010, 20:24:15 »


http://www.oe24.at/oesterreich/politik/article716104.ece?ctv=R2010&dy=1275243699614

28. 05. 2010, 22:38

Totalverbot droht

Rauchen: Jetzt kommt Volksbegehren


Mehrheit für Totales Rauchverbot »

© Martin Juen

Ein Monat vor dem Rauchverbot hat der Großteil der Wirte noch nicht umgebaut. Ein Volksbegehren steht knapp vor der Durchsetzung.
 

Die Zeit drängt: In knapp einem Monat, am 1. Juli, tritt die neue Nichtraucherschutz-Regelung in Kraft. Das heißt: Alle größeren Restaurants sind dann verpflichtet, Raucher- und Nichtraucherbereich räumlich trennen. Lokale mit weniger als 50 Quadratmeter müssen sich als Raucher- oder Nichtraucherlokal deklarieren.

Gruppe will Volksbegehren für Rauchverbot schaffen
Für den Wiener Franz Doppelhofer ist diese neue Gesetz keine Lösung. „Die Belastung durch Rauch bleibt ja trotz der Trennung vorhanden. Die Politik hat einfach hier völlig.“

Er und sein Team fordern deshalb ein generelles Rauchverbot in Lokalen und bei Veranstaltungen. Ende 2009 hat Doppelhofer die Facebook-Gruppe Nichtrauchen in Lokalen gegründet, die bisher mehr als 100.000 Unterstützer fand. Bald könnte aus dieser Idee sogar ein echtes Volksbegehren werden. Denn bereits 6.500 Österreicher haben sich von der Homepage eine Unterstützungserklärung ausgedruckt und diese am Magistrat vor Beamten unterschrieben – so wie Grünen-Chefin Eva Glawischnig. Sie hat am Freitag ihre Unterschrift gesetzt und ist die erste prominente Unterstützerin der „Antiraucher“-Aktion.

Nur 1.500 Unterschriften fehlen für Volksbegehren
Bis Ende Juli haben die Initiatoren Zeit, 8.000 Stimmen zu sammeln. Schaffen sie das, kann im Herbst jeder Österreicher über ein generelles Rauchverbot abstimmen. Doppelhofer betont, dass die Initiative parteiunabhängig ist und stellt klar: „Wir führen keinen Krieg gegen Raucher, das ist Blödsinn.“ Er ist sich sicher, dass das Volksbegehren mehr als 100.000 Unterschriften bekommt und sich dann der Nationalrat damit beschäftigen muss. Und er sagt auch: „Ich glaube sogar, dass eine halbe Million Österreicher unsere Idee unterstützt.“

Nur 1.500 Unterschriften fehlen für Volksbegehren
Doch wie ÖSTERREICH-Recherchen ergeben, lässt dieser Countdown die meisten Wirte kalt. Ihre Devise lautet weiter: „Abwarten.“ Tatsächlich hat nur ein Bruchteil der rund 12.000 Betriebe, die das Rauchverbot betrifft, bereits umgebaut. (siehe Story rechts). Laut Wirtschaftskammer ist der Anteil der „schwarzen Schafe“ in Wien am größten.

Für den bekannten Wiener Gastronom Stefan Gergely ist das keine Überraschung: „Viele Wirte, vor allem die mit einem Raum, sind verunsichert. Sie warten einmal ab, was die anderen machen. Doch wenn niemand etwas tut, passiert nichts“. Der Schlossquadrat-Chef geht davon aus, dass die Wirte, die über einen Schanigarten verfügen, im Sommer sogar gar nichts unternehmen. Ein teures Unterfangen – es winken Strafen von 2.000 bis zu 10.000 Euro.
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