http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100302_OTS0049/neues-jahr-gleiches-problem-fuer-mehr-als-die-haelfte-aller-oesterreichischen-raucher-1"Neues Jahr, gleiches Problem" für mehr als die Hälfte aller österreichischen Raucher (1) =
Wien (OTS) -
- Misserfolgsrate bei Aufgabeversuchen zeigt: Es ist Zeit für einen
neuen Ansatz in der Raucherentwöhnung
- Rauchen: Eine Frage des Lebensstils oder ein medizinisches
Problem? Auffassungen in der Öffentlichkeit und unter Ärzten
zeigen wesentliche Unterschiede
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Am 1. Jänner 2010 haben sich wieder geschätzte 240.000 (1,2,3)
Raucher in Österreich den Vorsatz genommen, endlich mit dem Rauchen
aufzuhören. Allerdings mussten sich mehr als die Hälfte aller
Aufgabewilligen bereits Ende Jänner höchstwahrscheinlich bereits
wieder eingestehen, dass sie mit ihrem Versuch nicht erfolgreich
waren, wie dies eine neue Untersuchung von YouGov im Auftrag von
Pfizer jetzt zeigen konnte. (1)
In Österreich vertrauen aufgabewillige Raucher bei ihren
Versuchen, das Rauchen aufzugeben, am häufigsten auf ihre
Willenskraft alleine (65%)(1). Studien konnten allerdings zeigen,
dass nur 3% aller Raucher, die das Rauchen mit Willenskraft alleine
aufgeben, nach einem Jahr noch immer "rauchfrei" sind. (4)
Die hohe "Mißerfolgsrate" bei aufgabewilligen Rauchern lässt
deutlich erkennen, dass es Zeit ist, unsere Auffassung und Haltung zu
Rauchen, Nikotinsucht und Tabakabhängigkeit zu ändern, um so endlich
die Erfolgsraten bei der Raucherentwöhnung verbessern zu können und
so mehr Rauchern dazu zu verhelfen, "rauchfrei" zu werden.
Nach neuesten Untersuchungen sehen mehr als die Hälfte aller
Österreicher (56%) Rauchen einzig und allein als eine Frage des
Lebensstils und nicht als medizinisches Problem oder als medizinische
Erkrankung.(5) Es ist daher nicht verwunderlich, dass nur 17% aller
Raucher proaktiv eine ärztliche Beratung und Unterstützung für einen
Rauchstopp in Erwägung ziehen würden (1) - obwohl Untersuchungen
zeigen, dass schon eine kurze Beratung durch einen Arzt die
Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher erfolgreich abstinent bleibt, um
bis zu 30% erhöhen kann.(6) Falls Rauchen allerdings als
medizinisches Problem anerkannt wäre, dann würden 42% der Raucher es
nach eigenen Angaben eher in Erwägung ziehen, medizinische Beratung
und Hilfe für einen Aufgabeversuch einzuholen.(1)
Die Untersuchung konnte auch zeigen, dass die Mehrzahl aller Ärzte
(81%) in Österreich Rauchen bereits jetzt als medizinisches Problem
sehen.(7) Vor allem aber sind 8 von 10 Ärzten (84%) der Meinung, dass
eine verstärkte Durchsetzung dieser Auffassung in der Bevölkerung,
einschließlich der Raucher, dazu führen würde, dass es in Österreich
zunehmend weniger Raucher geben würde, und nahezu drei Viertel (73%)
glauben, dass tatsächlich mehr Raucher ärztliche Hilfe und
Unterstützung bei einem Rauchstopp suchen würden.(7)
Mag. (FH) Eva Christina Denk, Junior Local Customer Marketing
Manager Cardiovascular, von Pfizer erklärte, warum es höchste Zeit
ist, einen neuen Ansatz im Kampf gegen das Rauchen zu suchen: "Unsere
Untersuchung zeigt, dass die ärztliche Gemeinschaft bereits großteils
zu der Überzeugung gelangt ist, dass Rauchen ein medizinisches
Problem darstellt, das entsprechend bekämpft werden muss. Es liegt
jetzt daran, auch die Raucher davon zu überzeugen. Obwohl viele
Raucher sich der schädlichen Folgen ihrer Sucht bewusst sind und auch
versuchen, ihr Laster aufzugeben, berauben sie sich vieler guter
Erfolgschancen, wenn sie versuchen, dies ganz alleine und auf sich
selbst gestellt zu schaffen.
"Für viele Raucher ist das Rauchen nicht einfach nur eine Frage
des Lebensstils. Viele Raucher sind nikotinsüchtig und tabakabhängig.
Sich diese Tatsache einzugestehen, ist bereits ein wichtiger erster
Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher und könnte auch den
entscheidenden Katalysator darstellen, den Raucher benötigen, um
professionelle ärztliche Hilfe und Unterstützung bei ihren Versuchen,
"rauchfrei" zu werden, zu suchen."
Referenzen
1. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc. Total
sample size was 16080 smokers aged 16+ across 16 countries (UK,
France, Italy, Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece,
Ireland, Austria, Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and
Finland). Fieldwork was undertaken during November and December 2009.
The survey was carried out online. The figures have not been
weighted.
2. Based on population figures from Eurostat; last updated November
2009
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/population/data/database
3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report, March
2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/Documents/eb_253_en.pdf Last accessed December 2009
4. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness.
Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16
5. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc. Total
sample size was 16036 adults aged 16+ across 16 countries (UK,
France, Italy, Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece,
Ireland, Austria, Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and
Finland). Fieldwork was undertaken during November and December 2009.
The survey was carried out online. The figures are representative of
the profile of each country through a combination of controlled
interviewing and weighting of data.
6. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health professionals
to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/Last accessed January 2010.
7. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc. Total
sample size was 1600 doctors across 16 countries (UK, France, Italy,
Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece, Ireland, Austria,
Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and Finland). Fieldwork
was undertaken during November and December 2009. The survey was
carried out online and on the telephone. The figures have not been
weighted.
Rückfragehinweis:
Für ausführlichere Informationen für die Medien wenden Sie sich bitte an: Mag. (FH) Eva Christina Denk, Junior Local Customer Marketing Manager Cardiovascular, (
eva.denk@pfizer.com, Tel: +43 1 521 15 156)
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS -
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OTS0049 2010-03-02/09:16
"Für viele Raucher ist das Rauchen nicht einfach nur eine Frage
des Lebensstils. Viele Raucher sind nikotinsüchtig und tabakabhängig.
Sich diese Tatsache einzugestehen, ist bereits ein wichtiger erster
Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher und könnte auch den
entscheidenden Katalysator darstellen, den Raucher benötigen, um
professionelle ärztliche Hilfe und Unterstützung bei ihren Versuchen,
"rauchfrei" zu werden, zu suchen."