Rauchsheriff
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Autor Thema: Vorarlberg - Medienberichte  (Gelesen 213 mal)
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« am: März 05, 2010, 11:01:49 »


http://www.vn.vol.at/

Dazu:

VN-Vorarlberger Nachrichten heute: Rasinger meint, daß den Forderungen nach rauchfreien Lokalen bis in ein paar Jahren Folge geleistet werden kann. Ich meine, daß es schneller gehen muß - können doch Steuererhöhung in wenigen Monaten durchgesetzt werden.

paar jahre... spinnt der - sowas geht von einem tag auf den anderen wenn man will Zwinkernd


SPÖ tat und tut nichts!
ÖVP-Urgestein Dr. Rasinger (Arzt!), parlament. Gesundheitsvorsitzender der ÖVP tut auch nichts.
FPÖ und BZÖ will "das Gegenteil".
Die WKO schützt ihre notorischen Gesetzesübertreter, die Wirte etc.!
Grüne sind die einzigen die generell rauchfreie Lokale und Öffentliche Gebäude forderten und fordern und sich seit 3 Monaten vehement dafür einsetzen (http://sis.info ).... Mehr anzeigen... Mehr anzeigen
Zeichnet sich da jetzt schon ab, was auch mit diesem Volksbegehren irgendwann geschieht?
Daher zusätzlich Druck durch Meldungen, die nicht nur die Behörden, Stöger, Volksanwalt, EU-Kommissare etc. bekommen, möglichst nicht anonym: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html
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« Antworten #1 am: April 12, 2010, 21:55:26 »



Zahlen von der WKO?

GASTRONOMIE     05.04.2010
         Ein Drittel der Betriebe wird rauchfrei
In Vorarlberg bauen nach derzeitigem Stand zwei Drittel der Gastronomiebetriebe um, damit sie die Regelungen des Nichtraucherschutzes erfüllen. Ein Drittel der Betriebe werde rauchfrei, so Fachgruppenobmann Andrew Nussbaumer.
            
            
            Gastwirte vor Pensionsalter sperren zu
Viele Wirte würden derzeit mit den nötigen Anpassungen ihrer Betriebe beginnen, so Nussbaumer gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Einige Gasthäuser, bei denen sich die Betreiber dem Pensionsalter nähern, würden allerdings zusperren. "Die tun sich das nicht mehr an", so Nussbaumer.
            
            
            "Wirtschaftliches Problem in Einkaufszentren"
Die schwierige Lage für Gaststätten in Einkaufszentren habe sich inzwischen zwar entschärft, etwa weil die Wirte Glaskuben für ihre rauchenden Gäste installiert hätten. Dennoch sei das Rauchverbot dort weiter ein wirtschaftliches Problem, sagt Nussbaumer.
            
            
            "Damit muss ich leben"
In seinem eigenen Lokal, dem "Palast" in Hohenems, verbannte Nussbaumer den Qualm aus dem gesamten Restaurant. "Nur in der Bar darf noch geraucht werden", erklärte er. 95 Prozent der Gäste akzeptierten das oder freuten sich sogar darüber. "Aber es gibt einige, die jetzt nicht mehr kommen. Damit muss ich leben", so Nussbaumer.
            
            
            "Europaweit betrachtet gute Lösung"
Generell gehe vielen Gastronomen das Thema auf die Nerven. "Viele haben einen Frust wegen des Umbaus. Man muss aber auch sehen, dass wir europaweit betrachtet eigentlich eine gute Lösung haben, die sowohl für die Gastwirte als auch für die Allgemeinheit funktioniert", sagte Nussbaumer.
Am Ende seien die Raucherbestimmungen Gesetz, und daran müsse man sich eben halten. "Ich habe daher kein Problem damit, wenn ab 1. Juli gestraft wird", erklärte der Fachgruppenobmann.
            
            
            Rund 40 anhängige Verfahren
Für Verstöße gegen das Rauchverbot in Lokalen sind in Österreich die Bezirksbehörden zuständig. In Vorarlberg gibt es laut APA rund 40 anhängige Verfahren:

BH Feldkirch: 9
BH Bregenz: 10
BH Bludenz: geschätzt 10
BH Dornbirn: 11
            
            Derzeitige gesetzliche Regelung
Das seit 1. Jänner 2009 geltende Tabakgesetz schreibt grundsätzlich ein Rauchverbot in Lokalen vor. Es gibt aber einige Ausnahmen:

Lokale mit einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern dürfen das Rauchen weiterhin erlauben.

Größere Lokale können das Rauchen in durch Türen abgetrennten Extrazimmern gestatten. Mindestens die Hälfte der Fläche muss rauchfrei sein.

Bis 1. Juli 2010 gilt zudem eine Übergangsfrist in bestimmten Fällen: In Lokalen, deren Wirte einen Umbau beantragt haben, kann unbeschränkt geraucht werden. Das gilt unter anderem für Lokale mit 50 bis 80 Quadratmeter Fläche, die aus bau-, denkmalschutzrechtlichen oder feuerpolizeilichen Gründen kein Raucherzimmer einrichten dürfen.

Wirte, die gegen das Tabakgesetz verstoßen, haben mit Strafen von bis zu 2.000 Euro zu rechnen - im Wiederholungsfall bis 10.000 Euro. Verbotenerweise rauchende Gäste müssen mit bis zu 100 Euro Strafe rechnen - im Wiederholungsfall bis zu 1.000 Euro.
            
            
            
            
            vorarlberg.ORF.at; 29.12.09
Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat eine Überprüfung des seit Jahresbeginn geltenden Tabakgesetzes angeordnet. Viele Gaststätten hielten den Nichtraucherschutz nicht ein. Gastronomiesprecher Nussbaumer begrüßt die Überprüfung.
   Gastronomie begrüßt Tabakgesetzprüfung
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« Antworten #2 am: April 16, 2010, 21:48:29 »


http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/rauchergesetz-ohne-wirkung/cn/news-20100413-06173116

Befürwortung für Rauchergesetz
Online gestellt: 13.04.2010 06:17 Uhr Aktualisiert: 13.04.2010 06:19 Uhr
Vorarlberger Nachrichten Klaus Hämmerle
Es gibt 75 Beiträge

Befürwortung für Rauchergesetz Es wird sie weiter geben, die Oasen für Raucherinnen und Raucher in der österreichischen Gastronomie.

- ©VN/Paulitsch

Bregenz -  Die Ländle- Gastronomie freut sich über das neue Tabakgesetz, die Gegner schimpfen, die Behörden sind vorsichtig.

    * Nichtrauchergesetz- Akzeptanz

Das Ergebnis der bundesweiten Umfrage über das Nichtraucherschutzgesetz und die Akzeptanz von räumlicher Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich freut die heimische Gastronomie. Eine große Mehrheit der Befragten (70 Prozent) begrüßten darin die ab 1. Juli ausnahmslos geltende gesetzliche Regelung in der Gastronomie bezüglich des Nichtraucherschutzes.

Wirte zufrieden
(Anm.: Nona, ohne Rauchersheriff feiern Sie täglich, im Tabakrauch!)
In Vorarlberg nehmen zwei Drittel der klassischen Mehrraumbetriebe die Möglichkeit wahr, die Ausnahmebestimmungen des Nichtraucherschutzgesetzes in Anspruch zu nehmen, sprich Raucherbereiche anzubieten. Bei Einraumbetrieben über 50 Quadratmeter wurden 300 behördliche Anträge auf eine Raumtrennung eingebracht, 150 Gastronomen werden die Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich auch realisieren. Über die Hälfte der Lokale mit einer Betriebsfläche von weniger als 50 Quadratmeter, die Wahlfreiheit haben, sind in Vorarlberg Raucherlokale. „Einige Betriebe mit über 50 Quadratmeter haben das Nichtrauchergesetz auch zum Anlass genommen, zu schließen“, erwähnt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann für Gastrononomie in der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Doch insgesamt ist Nussbaumer froh, dass das Tabakgesetz bei der Bevölkerung auf überwiegende Zustimmung trifft und es nun fest verankert ist.

Defensive BH

„Und jetzt muss man sich auch daran halten“, macht Nussbaumer klar. Kontrollen seien okay, und diejenigen, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen nicht einhielten, müssten eben mit Strafen rechnen. „Wichtig ist: Wir haben Rechtssicherheit und wirklich verbindliche Auflagen.“ Doch wie und wer wird säumige Wirte bestrafen? Der Gesundheitsminister jedenfalls nicht. „Das ist die Angelegenheit der Bezirksbehörden“, antwortet Alois Stöger auf die Frage, wer das Gesetz exekutieren soll. Andererseits: Diese planen von sich aus keine offensive Aktionen. „Wir werden keine Beamte in Lokale schicken“, sagt etwa der frischgebackene Dornbirner Bezirkshauptmann Helgar Wurzer. Man könne nur reagieren, sprich, Anzeigen von Bürgern nachgehen, wenn diese denn kommen. Und dann müsse ein Strafverfahren eingeleitet werden. „Fest steht auch: Das Nichtrauchergesetz kann nicht von der Polizei exekutiert werden. Das ist im Gesetz nicht vorgesehen“, weiß Wurzer. Auch bestünden noch keine klaren Richtlinien darüber, wie eine Raumtrennung von Raucher- und Nichtraucherbereich auszusehen habe. Für viele deklarierte Gegner von Rauchen in öffentlichen Lokalen ist die derzeitige Situation alles andere als befriedigend. „Das Gesetz ist die Kapitulation der Politik. Der Gesundheitsschutz von Nichtrauchern geht über alles. Das findet im Gesetz keine Berücksichtigung. Reagieren kann da jeder nur für sich. Ich zum Beispiel reagiere so, dass ich Lokale, in denen geraucht wird, immer mehr boykottiere“, findet AKS- Mediziner Dr. Günter Diem klare Worte.
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« Antworten #3 am: April 16, 2010, 21:52:02 »


einige Fakten
Tatsache ist, daß Österreich europaweit die meisten jugendlichen Raucher hat. Weiters ist es Tatsache, daß rauchen nachweislich die Lunge, die Gefäße und somit auch das Herz schädigt. Die Schäden kommen meistens fortgeschrittenen Erwachsenenalter zum Vorschein. Fakt ist auch, daß diese Erkrankungen nicht nur Volksvermögen vernichtet sondern auch unglaubliches menschliches Leid bringt. So und jetzt haben wir die typisch österr. Lösung eines Rauchergesetzes. Ja, das ist Östrreich - super odr???


Kommentar von:wilten13.04.2010 16:13 Uhr
Alles zerreden wie bei der Politik
Ich als ehemalige leidenschaftliche Raucherin habe es geschafft aufzuhören vor 2,5 Jahren. Reine Kopfsache ist so.
Doch verstehe ich nicht warum bei uns alles immer überfragt und diskutiert wird, genauso wie bei den Politikern, darum kommt auch ncihts dabei heraus.
Andere Länder haben die Auflage gemacht in den Lokalen rauchverbot und es hat geklappt, es diskutiert niemand mehr darüber, doch bei uns wird schon Jahrelang dieskutiert und vor allem die Wirte, wie ano dazumal als die Getränkesteuer aufgehoben wurde, es würde dem Gast zugute kommen, wurde gesagt, doch ich habe niemals ein Getränk billiger bekommen.
Und die Gesetze sind so träge in unserem Österreich und greifen daher auch nicht zur richtigen Zeit, leider.
Nun wünsche ich allen rauchern und Nichtrauchern das es bald eine Gute Lösung gibt für beide Seiten.
Mal ehrlich diese Jahrelangen debatten könne doch nur nerven Oder?Huch??

 
Kommentar von:Boogie1014.04.2010 06:46 Uhr
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GRATULATION
zu deiner richtigen Entscheidung. Auch ich habe vor vor 5 Jahren aufgehört.

Also wie man sieht, es geht doch.

 
Kommentar von:technomik13.04.2010 19:40 Uhr
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Genau!
Besser man verbietet es gleich, als wie immer wieder
so umständliche Länder zu überlegen und dann die
umständliche Einhaltung kontrolieren zu müssen.
In anderen Ländern gehts ja auch.
Aber nein, Österreich ist ja was Besseres!

 
Kommentar von:marilyn_california_usa13.04.2010 16:11 Uhr

egal
Ja ihr lieben Raucher. Egal ob ihr jetzt jeden Beitrag der gegen Euch geschrieben ist mit einem Finger nach unten anzeigt. Das Gesetz kommt und wenn erst die EU ein gesamtes Verbietet dann hat auch Österreich sich daran zu halten.
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