Autor Thema: !!! 30.6.2011: Ein Jahr Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz, OHNE Wenn und Aber!  (Gelesen 4603 mal)

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Ein Jahr Nichtraucher-Schutz
meint fälschlicherweise Kronehit

Stimmt zwar nicht, denn das Gesetz gilt in EKZ seit 1.1.2005 und für Lokale seit 1.1.2009! Nur gibt es seit einem Jahr keine Fristverlängerungen für Umbauten mehr!
http://www.kronehit.at/news/TOPSTORIES/117067
und auf
http://www.facebook.com/kronehitnews/posts/172019066196322
die Diskussion, z. B.
Die NR-Bereiche sind manchmal leer, dafür gibt es 3 Gründe:
1) die Abtrennungen sind ohnehin mangelhaft und entweder garnicht abgetrennt (NichtraucherBEREICH) und da stinkt man dann sowieso als würde man im verrauchten Lokal sitzen und
2) kann man die Leute nicht TRENNEN. Das Gesetz ist also von Grund auf eine verlogene Geschichte, denn eine TRENNUNG zwischen R und NR funktioniert nicht, weil wenn wir weg gehen gibt es auch den einen oder anderen Raucher und die weigern sich halt sich in den rauchfreien Raum zu sitzen. Und nachdem wir weggehen, damit wir miteinander reden können und NR kommunikative Menschen sind, gehen sie halt mit in den verrauchten Bereich. Und
3) sind die NR-Räume meistens irgendwo abseits vom "Geschehen" also NICHT wie gesetzlich vorgesehen der HAUPTRAUM. Und dort wo es der Hauptraum ist, dort wird dann einfach auch geraucht. -
Also das Gesetz ist der größte Pfusch, und gehört sofort repariert.
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Also alle Wirte die auf komplett rauchfrei umgestellt haben, gehts ansich besser wie den raucherbeisln. Wobei ich jetzt einfach mal anmerke dass Nichtraucher definitiv mehr Geld ausgeben wie Raucher, da bewiesenermaßen Rauchen zur Unterschichtenbeschäftigung verkommen ist. Also das typische Arbeitlosenbeisl wird defintiv mit nem Rauchverbot Probleme bekommen. Und zu den "schickt die Nichtraucher raus" Leuten: Wenn ich euch wegen übermäßigem Alkoholkonsum das Gewand ankotzte, darf ich dann auch argumentieren "hättets auch vor dem Lokal warten können wenn es euch stört"?
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Das jetzige Gesetz wird nicht exekutiert und daher auch so gut wie nirgendwo eingehalten. Wenn man nach Hause kommt, stinkt man immer als wäre man in einen Aschenbecher gefallen. Nur generell rauchfreie Lokale sind fair für die Wirte, weil es dann keine Wettbewerbsverzerrung gibt. Und wenn sich unsere lahmarschigen Politiker mal zu einer Entscheidung PRO-Volksgesundheit durchringen könnten, wird sich kaum jemand die Zeiten der verrauchten Lokale zurückwünschen, denn auch vielen Rauchern die aufhören wollen wäre es lieber wenn man drinnen nicht dürfte.
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Ach ja und zwecks weniger oder mehr essen:
Raucher geben statistisch aber einfach weniger für das Essen im Restaurant aus, sprich Nichtraucher essen lieber besser wie Raucher.




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Ein Jahr Tabakgesetz: Anzeigen selten,
meint ORF-Vorarlberg http://vorarlberg.orf.at/stories/522664/

Stimmt nicht, aber:
Zum heutigen ORF-Vorarlberg-online-Bericht und den Zahlen möchten wir festhalten, dass wesentlich mehr Anzeigen Vorarlberger Lokale betreffen (In Österreich rund 12.500 über uns; letzte 100er Anzeigenpakete nachstehend angeführt!). Da viele Wirte die Gesetzesübertretungen abstreiten, Zeugen wegen Schikanen und Zeitaufwand (Magistrat, BH, UVS) nur mehr anonym melden, werden zig Meldungen von den Behörden scheinbar sofort eingestellt. Weiters werden Folgeanzeigen weder behandelt noch gezählt, so lange, bis ein Strafbescheid ausgestellt wurde (6 Monate im Durchschnitt). Jedenfalls kann jeder Gast auf www.rauchsheriff.at anonym oder namentlich Nicht-Nichtraucherschutz melden, denn Gemeinden oder Polizei nehmen keine Anzeigen entgegen (bitte um Bekanntmachung - danke).


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Ein Jahr Tabakgesetz: Strafen sind selten
http://vorarlberg.orf.at/stories/522664/
.......... Die Überschrift stimmt leider nicht! Die Zahl der Anzeigen ist unverändert hoch. Bitte überzeugen Sie sich selbst - untenstehend eine Zusammenfassung.
Für die "Hochburg" Wien stellen wir die Emails mit den "100er Anzeigenpaketen" sogar neuerdings ins Netz.
Bitte geben Sie bekannt, dass Polizei und Gemeinde für Anzeigen unzuständig ist. Wir nehmen weiterhin auf www.rauchsheriff.at namentliche und anonyme Anzeigen entgegen; bisher rund 12.500!
Auf www.rauchnet.at ist "unser neuer Gesetzesentwurf zur Begutachtung!"
Zu den Zahlen möchten wir festhalten, dass wesentlich mehr Anzeigen Vorarlberger Lokale betreffen (In Österreich rund 12.500 über uns; letzte Anzeigenpakete nachstehend angeführt!). Da viele Wirte die Gesetzesübertretungen abstreiten, Zeugen wegen Schikanen und Zeitaufwand (Magistrat, BH, UVS) nur mehr anonym melden, werden zig Meldungen von den Behörden scheinbar sofort eingestellt. Weiters werden Folgeanzeigen weder behandelt noch gezählt, so lange, bis ein Strafbescheid ausgestellt wurde (6 Monate im Durchschnitt). Jedenfalls kann jeder Gast auf www.rauchsheriff.at anonym oder namentlich Nicht-Nichtraucherschutz melden, denn Gemeinden oder Polizei nehmen keine Anzeigen entgegen (bitte um Bekanntmachung - danke).
Die Mitteilung "Das könne sich spätestens im Herbst ändern, wenn vom Gesundheitsministerium die Einhaltung des Tabakgesetzes überprüft werde." ist uns neu, wäre seit zweieinhalb Jahren fällig, und bitten wir Sie um ergänzende Aufklärung dazu. Besten Dank hierfür im Voraus!


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ARBEITERKAMMER:
Passivrauchen ist genau so schädlich wie das Rauchen!

Warum, liebe Interessensvertreter der Gastro-Angestellten und der Gäste, AK und Gewerkschaft, schaut ihr dann zu wie es täglich drei Passivrauchtote gibt?
Oder zehntausende Tabakrauch-Schwersterkrankte, jedes Jahr!
http://www.arbeiterkammer.com/online/nichtraucherschutz-19508.html



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« Letzte Änderung: Juni 24, 2011, 13:14:25 Nachmittag von admin »


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Rauchverbot in Lokalen: Gäste unzufrieden
« Antwort #1 am: Juli 20, 2011, 11:29:42 Vormittag »

22.06.2011 um 07:26 Uhr32 Kommentare

Ein Jahr Rauchverbot in Lokalen: Gäste unzufrieden
Anm.: Rauchverbot in Lokalen besteht seit 1.1.2009 !!!

Vor knapp einem Jahr sind die Übergangsfristen für Umbauarbeiten und Sondergenehmigungen in Lokalen abgelaufen. Eine Grazer Studie sieht das Ergebnis skeptisch.

Seit knapp einem Jahr gilt das Rauchverbot in österreichischen Lokalen ohne Pardon. In einer an der Universität Graz- ausschließlich in Graz durchgeführten Studie der Wissenschafter Gerhard Reichmann und Margit Sommersguter-Reichmann kommt das geltende Gesetz im Detail nicht gut weg.

Die Bestimmungen im Tabakgesetz führen laut den Forschern in der Praxis zu Wettbewerbsverzerrungen, da große Einraumlokale erheblich benachteiligt, kleine (unter 50 Quadratmetern Verabreichungsfläche) hingegen stark begünstigt würden. Letztere hätten einen größeren Entscheidungsspielraum, da sie sich - ohne investieren zu müssen - zwischen einem Raucher- oder Nichtraucher-Lokal entscheiden können. Ab 50 Quadratmetern müssten Einraumlokale hingegen auf jeden Fall einen Umbau finanzieren, um Zigarettenkonsum erlauben zu können. Hinzu käme, dass Raucher laut Reichmann - mit mehr als zehnmal pro Monat - signifikant öfter in ein Lokal gehen als Nichtraucher (sechs- bis zehnmal).

Ein positives Ergebnis der Erhebung: In nur zwei von 136 Lokalen, die in Graz im Mai und Juni 2009 stichprobenartig unter die Lupe genommen wurden, qualmten Gäste in ausgewiesenen Nichtraucherbereichen. Nicht so gut bestellt war es um die Kennzeichnungspflichten, gegen die in mehr als 80 Prozent der Gaststätten verstoßen wurde. Zehn Prozent davon waren reine Nichtraucherlokale. Mitarbeiter einer Gaststätte hätten so gesehen nach wie vor kaum Möglichkeiten auf Arbeitsplätze, wo sie vollständig vor Tabakrauch geschützt sind, argumentierten die Forscher.

342 Gäste zeigten sich bei der Befragung in Graz mit der jetzigen Verbotsregelung unzufrieden. Dies war bei 45 Prozent der Nichtraucher und bei 57 Prozent der Raucher der Fall. Mit der Umsetzung sind viele - die Hälfte der Nichtraucher und 33 Prozent der Raucher - ebenfalls nicht glücklich. So folgern die Wissenschafter: Zahlreiche Argumente würden für ein generelles Verbot sprechen. Dies werde auch von der Mehrheit der 29 interviewten Wirte befürwortete, die sich zwar mehrheitlich unzufrieden zeigten, aber tendenziell keine Umsatzrückgänge befürchteten.
Quelle: APA


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TG.-Täter Kopf, VP-Klubobmann: „Wir sind den österreichischen Weg gegangen.....
« Antwort #2 am: Juli 20, 2011, 11:57:37 Vormittag »

4.1.2009 !!!


Abwarten
„Wir sind den österreichischen Weg gegangen. Wir haben sehr sorgfältig mit den Wirten und Sozialpartnern verhandelt. Ich halte das Gesetz für einen praktikablen Weg“, will ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf von Änderungen nichts wissen.

SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger ist zwar für mehr Nichtraucherschutz, will aber ein Jahr lang abwarten. Dem Vernehmen nach wagt sich das Gesundheitsministerium nicht weiter hinaus, da man sich mühsam mit der Wirtschaftskammer zusammengestritten hat. Das Ministerium sieht Wirte und Kammer am Zug, ein einheitliches Verbot zu fordern. „Das Gesetz ist drei Tage in Kraft, es wäre unseriös, es jetzt zu beurteilen“, so Kopf. Er hält Stögers Vorhaben für vernünftig, sich mindestens ein Jahr Beobachtungszeit zu geben.

Auch die Opposition will derzeit nicht wieder von vorne anfangen: „Man soll das Gesetzt rasch evaluieren und schauen, dass die Vollziehung funktioniert“, so der grüne Gesundheitssprecher Kurt Grünewald.

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Raucher-werden-weder-kontrolliert-noch-bestraft/447121


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Raucher-Rebell zieht vor das Höchstgericht
« Antwort #3 am: Oktober 09, 2011, 01:10:32 Vormittag »

Gastronom und Trafikant Werner Staud nutzte eine Gesetzeslücke.

Wenn es nur als Schmäh gemeint war, ist daraus längst Ernst geworden: Werner Staud, Eigentümer des Restaurants Bierhof in Bad Vöslau (NÖ) betreibt in seinem Lokal auch eine Trafik. Als Wirt darf er eigentlich nur eingeschränkt rauchen lassen. In einer Trafik ist es jedoch uneingeschränkt erlaubt, an der Zigarette ziehen. Diese Gesetzeslücke nützte Staud: "Ich bin eine Trafik." Und lässt auf Teufel komm raus pofeln.

Als der KURIER im Vorjahr über die originelle Auslegung des Tabakgesetzes berichtete, begann der mediale Sturm auf das "Trafik-Restaurant". TV- und Radiosender sowie Zeitungen berichteten über den Tabak-Gastronomen. Mittlerweile wurde es ruhig um den Bierhof. Und Staud lässt weiter pofeln. Mehrere Behörden haben sich an ihm und seinem prominenten Anwalt Manfred Ainedter bisher die Zähne ausgebissen.

Verwaltungsstrafen

Die Bescheide der Bezirkshauptmannschaft Baden waren von Ainedter bereits im Vorjahr zerpflückt worden. Auch die Berufungsbescheide des Unabhängigen Verwaltungssenats sind für den Promi-Anwalt und Staud kein Grund zum Verzagen. Die Verwaltungsstrafen (wegen der fehlenden, aber in Lokalen vorschriebenen Anbringung der Raucher- und Nichtraucherpickerl) wurden nicht eingezahlt. Im Gegenteil: Ainedter zieht für Staud nun vor den Verwaltungsgerichtshof (VwGH).

"Derselbe Sachverhalt wurde zwei Mal angezeigt. Das kann nicht sein", sagt Ainedter. Außerdem beruft er sich auf das Tabakgesetz, in dem Rauchen in einer Trafik ausdrücklich genehmigt ist. "Für meinen Mandanten entfällt jegliche Strafbarkeit." Ainedter verlangt vom VwGH, die Bescheide aufzuheben und Stauds Verfahrenskosten von 2652,80 Euro zu ersetzen.

Noch hat Staud keinen Cent Strafe gezahlt. Und er lässt nach wie vor im Lokal rauchen (Ausnahme: ein kleiner Nichtraucher-Raum). "Es gibt keine Beschwerden", meint er. "Die Leute sind glücklich, dass sie bei mir rauchen dürfen."



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WIRTSCHAFTSBLATT - Drei Jahre Raucherschutz, OHNE Wenn und Aber!
« Antwort #4 am: Oktober 25, 2011, 20:18:54 Nachmittag »

Der Artikel ist eine Miniminimalniederschrift
einer umfangreichen heute Nachmittag Recherche,
ich nehme mal an, mindestens ein bis zwei Stunden Telefonate mit WKO-Gastro, WKO-Trafikanten, BMfG-Pietsch, Rockenbauer und mir, angeregt Költringer.
Schade, dass er derart kurz ausfiel, oder ist er vielleicht am Mittwoch im Print-Wirtschaftsblatt länger?
Ansonsten hat der Redaktionsleiter das Retuschiermesser sehr sehr kräftig angesetzt.




Beobachtet: „Drüberfahren“ beim Nichtraucherschutz

Die Wirte haben ihre Chance nicht genutzt.
WB/Peroutka

Der Versuch, einmal nicht „drüberzufahren“ ist der ehemaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hoch anzurechnen. Sie verzichtete auf ein einfaches wie mutloses ­generelles Rauchverbot in der Gastronomie und setzte auf ein Konzept, das andere Wege geht als jenes in den Nachbarländern.

Folgenschwer

Da das Thema emotional schwer belastet ist, hat die als „typisch österreichische Lösung“ verunglimpfte Regelung Freund und Feind auf die Barrikaden gelockt. In der Folge wurde gekämpft bis aufs Messer.

Doch das ist noch nicht das Frustrierendste an der Geschichte. Viele Gastronomen haben mit der Nichtraucherschutz-Regelung ein Angebot bekommen, das es in Ländern wie Italien oder Irland nicht gibt. Sie hätten sich mit der Situation arrangieren und durch Umbauten Raucher und Nichtraucher glücklich machen können. Das hätte zwar zum Teil erhebliche Investitionen bedeutet, dafür aber großteils auch die Umsätze gestützt.

Viele haben darauf gepfiffen und einfach weiter rauchen lassen. Ähnlich schlimm steht es um die Abwicklung der Anzeigen. Die Behörden sind heillos überfordert. Darüber hinaus kann eine Anzeige für den Erstatter zu einem großen Aufwand werden. Wer ein Gesetz, das das Miteinander aller Beteiligten braucht, dermaßen nachlässig behandelt, darf sich nicht wundern, wenn letzten Endes doch drübergefahren wird.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/493759/index.do

« Letzte Änderung: Oktober 25, 2011, 20:35:18 Nachmittag von admin »


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WKO: Nur ein Viertel der Betriebe in Wien ........
« Antwort #5 am: Oktober 25, 2011, 20:45:53 Nachmittag »
Nichtraucherschutz: "Disziplin fehlt"

Die durch den Nichtraucherschutz in der Gastronomie befürchtete Anzeigenflut im Winter ist ausgeblieben, die Regelung polarisiert aber nach wie vor. "Die Anzeigen sind zurückgegangen, es gibt keine Probleme", sagt Trafikanten-Obmann Peter Trinkl. Österreich habe eine gute Regelung, die beide Seiten berücksichtigt und praktisch konfliktfrei funktioniere. Er glaubt nicht, dass nach der ersten mehr oder weniger reibungslosen Wintersaison die Gegenstimmen verstummen: "Die Hardliner werden weiter gegen die Regelung anlaufen, aber das wird nicht funktionieren", so Trinkl. Wenn ein Herr Frankenberger (Sebastian, Initiator des Bürgerbegehrens für ein striktes Rauchverbot in Bayern, Anm.) auch in Österreich tätig werden will -so wie er das angekündigt hat -, werde er Schiffbruch erleiden.

"Die Einhaltung des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie funktioniert in Österreich mittlerweile annähernd reibungslos. Jüngsten Erhebungen zufolge sind die Anzeigen stark zurückgegangen", sagt Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der WKÖ. Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie sei kein probates Mittel zur Einschränkung des Tabakkonsums in der Bevölkerung.

"Gesetz klappt nicht"

"Das Gesetz klappt nicht, weil es an Disziplin fehlt", sagt Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser.
Nur ein Viertel der Betriebe in Wien würde den gesetzlichen Anforderungen gerecht.
Ob ein striktes Rauchverbot kommen wird, sei schwer vorhersehbar. "Das Problem ist, dass es sich um ein politisch heikles Thema handelt." Rund 40 Prozent der Erwachsenen seien Raucher.

von Thomas Pressberger


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funktionieren kann nur ein generelles Rauchverbot

ein solches Gesetz hat noch nie irgendwo funktioniert. Es muss eine strikte Lösung her. Und siehe da überall wo es ein generelles Rauchverbot gibt funktioniert es und die Umsätze schnellen nach oben. Zugegeben es gibt einzelne Betriebe die unter einem Rauchverbot leiden werden, deren Angebot ist jedoch eh nicht mehr zeitgemäss und eine Schliessung eine Frage der Zeit (auch ohne Rauchverbot). Bei einer Einführung ist auch ein paar Wochen mit einer Gästeverschiebung zu rechnen. Aber wie erwähnt handelt es sich höchstens um ein paar Wochen Angewöhnungszeit. Danach schnellen wie überall mit einem generellen Rauchverbot die Umsätze nach oben.

Von Gast: Gast: Simon Sieber

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/465337/index.do


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Wirtschaftsblatt:

RAUCHER. In Sachen Nichtraucherschutz liegt Österreich in einer internationalen Studie am letzten Platz von 31 europäischen Ländern.

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/464606/index.do

« Letzte Änderung: November 05, 2011, 12:30:33 Nachmittag von admin »


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WIRTSCHAFTSBLATT - Nichtraucherschutz vor einem Jahr war .......
« Antwort #6 am: Oktober 25, 2011, 21:03:43 Nachmittag »

Thomas Pressberger

14.10.2010 | 00:33

Auch in kalter Zeit herrscht Ruhe an der Raucherfront

Die Aussichten für Österreichs Trafikanten sind in diesen Herbsttagen heiter bis wolkig. Entgegen aller Ankündigungen dürfte es beim Thema Nichtraucherschutz in der kalten Jahreszeit nicht zum Eklat kommen. "Wir haben Informationen von allen Wiener Bezirksvorstehern. Es liegen keine Anzeigen vor, die Wirte scheinen sich an das Gesetz zu halten", sagt Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten. Die Raumteilung funktioniere allen Unkenrufen zum Trotz gut, die österreichische Lösung treibe, anders als in anderen Ländern, die Leute nicht in die Kälte hinaus. Die angekündigte Volksbefragung für ein absolutes Rauchverbot scheine ebenfalls im Sande zu verlaufen. Umsatzrückgänge seien durch den Nichtraucherschutz ohnedies nicht zu erwarten, das Raucherthema dürfte in den nächsten Wochen nicht für negative Schlagzeilen sorgen.

EU befragt Bürger

Düsterer sieht es bei den EU-Vorhaben "Einheitspackungen" und "Präsentationsverbot" aus. Was das WirtschaftsBlatt bereits im Juni berichtete, scheint nun konkretere Formen anzunehmen: Die EU-Kommission hat eine öffentliche Befragung gestartet, bei der die Konsumenten entscheiden können, ob alle Packungen einheitlich aussehen müssen und nur den Produktnamen enthalten dürfen. Außerdem sollen die Zigaretten nur noch "unter dem Ladentisch" verkauft und für den Konsumenten nicht mehr sichtbar präsentiert werden.

Trinkl kritisiert, dass diese Maßnahmen nur zu Mehrbelastungen der Trafikanten führen würden: "Wir befürchten Kostensteigerungen."

Es müssten aufgrund des größeren Aufwands beim Verkauf mehr Mitarbeiter aufgenommen und teils auch die Geschäftsräume umgebaut werden. Am Erfolg der Maßnahmen zweifelt er: "Das wird nichts nutzen, um den Leuten das Rauchen abzugewöhnen. Dafür wäre eher Aufklärung bei der Jugend nötig."

2,5 Milliarden € Umsatz

Auch bei den Zigaretten-Preisen ziehen dunkle Wolken auf. Die Tabaksteuer-Richtlinie der EU sieht eine einheitliche Mindeststeuer vor. Wird diese umgesetzt, dürfte der Durchschnittspreis bis 2014 von 3,85 € auf 4,50 € steigen. Österreichs Trafikanten setzen derzeit mit Zigaretten rund 2,5 Milliarden € um.

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/442396/index.do



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WIRTSCHAFTSBLATT - "Steigerung der Anzeigen", Dr. Pietsch, BMfG
« Antwort #7 am: Oktober 28, 2011, 15:05:34 Nachmittag »
bH5x

Thomas Pressberger | 27.10.2011 |

"Nichtraucherschutz ist endgültig einzementiert"

Wien. Zu Beginn der kalten Jahreszeit flackert die Debatte um den Nichtraucherschutz in Lokalen wieder auf. Laut Trafikanten-Obmann Peter Trinkl ist die ursprünglich heftig umstrittene Regelung einzementiert: "Es gibt keine Schwierigkeiten, der Streit scheint ausgestanden. Die Bevölkerung steht dahinter." Auch international gehe der Trend in Richtung Liberalisierung. Griechenland habe das Verbot aufgehoben, Steuereinnahmen seien jetzt wichtiger. Auch in anderen Ländern werde zurückgerudert.

Ganz so eitel Wonne ist laut Franz Pietsch, Leiter der zuständigen Fachabteilung im Gesundheitsministerium, die Lage jedoch nicht: "Der Unmut bei den Nichtrauchern wird vielfach noch immer durch offen gehaltene Türen erzeugt." Dies zeige sich in zahlreichen Beschwerden und Anzeigen. Die Auswertung der Anzeigenstatistik 2010 ergibt eine Zunahme um vier Prozent im Vergleich zu 2009.

Auch künftig Anzeigen

Eine erste Auswertung der Halbjahresstatistik 2011 lässt eine deutliche Steigerung der Anzeigen in Wien, Salzburg und Vorarlberg erkennen. In der Steiermark und Kärnten ist hingegen von einem starken Rückgang auszugehen.

Bauliche Abtrennungen liegen laut Pietsch fast flächendeckend vor. "Aus heutiger Sicht wird allerdings auch in naher Zukunft mit der Einbringung von Anzeigen zu rechnen sein." Ein Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern werde aber tatsächlich mehr und mehr gelebt.

Auch "Rauchsheriff" Dietmar Erlacher bestätigt, dass sich die Anzeigen häufen, doch "bleiben die Fälle monatelang unbearbeitet". Die Behörden würden von Anzeigen überschüttet und konnten die Anzahl nicht bewältigen. Dass sich die Gastronomen an die Regelung halten, stimme nicht: "Wir haben einen Bereich in der Wiener Innenstadt kontrolliert, 76 Prozent der Betreiber wurden angezeigt", sagt Erlacher. Beim geplanten Volksbegehren gegen die gültige Regelung dürfte endgültig die Luft heraußen sein. Von nötigen 8200 Unterschriften wurden nur 6120 erreicht. "Es sieht nicht so aus, als würde sie zustande kommen", so Erlacher.

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/nichtraucherschutz-ist-endgueltig-einzementiert-493878/index.do


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